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Home Notfalltraining für Fortgeschrittene
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Beim Simulationstraining werden Akutsituationen realitätsgetreu an der Patientenpuppe trainiert. Alle Aktionen und Gespräche werden mittels Video und Mikrofon aufgezeichnet.
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Die multifunktionale Patientenpuppe entspricht den modernsten Standards.
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Unter anderem nahm auch der Chefarzt des KH Dornbirn Prim. Prof. Dr. Harald Sparr am ersten Simulationstag am LKH Feldkirch teil.
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OA Dr. Reinhard Folie
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OA Dr. Christian Walleczek
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  Notfalltraining für Fortgeschrittene

Videogestütztes Simulationstraining optimiert Ausbildung von Notfallteams - weiterer Schritt in punkto Patientensicherheit

In der Luftfahrt seit Jahren erfolgreich praktiziert, hält das Notfalltraining am High-Tech-Simulator zunehmend in der Medizin Einzug. Auch in Vorarlberg, wo mit einer neuen, hoch modernen Videoanlage nun ein absolutes Spitzengerät die Simulation von medizinischen Notfällen optimiert. Am LKH Feldkirch absolvierten kürzlich Ärzte und Pflegekräfte den ersten Simulationskurs in der neuen Übungseinheit.

Im Notfall muss jeder Handgriff sitzen. Richtiges Handeln in einer medizinischen Notsituation im Krankenhaus setzt optimale Teamarbeit und die reibungslose Kommunikation zwischen den handelnden Personen voraus. Seit Jahren werden daher in den Vorarlberger Krankenhäusern Ärzte und Pflegekräfte in regelmäßigen Abständen auf medizinische Zwischenfälle wie etwa Herzstillstand oder Kreislaufversagen an realitätsnahen Patientenpuppen erfolgreich trainiert und damit ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit geleistet.

Intensiver Aufbaukurs

Nun wurde im LKH Feldkirch ein neues High-Tech-Videogerät angeschafft, das die Ausbildung am Simulator weiter optimieren soll. „Das neu konzipierte und durch Videoanalyse erweiterte Notfalltraining bietet sich als Aufbaukurs für bereits einschlägig geschulte Fachkräfte an. Die Teilnehmer trainieren realitätsnah vor allem Teamarbeit und Kommunikation in medizinischen Stresssituationen - ähnlich wie Piloten mögliche Zwischenfälle am Flugsimulator. In der Folge werden die aufgezeichneten Aktionen detailliert auf Fehlerquellen und Schwachstellen analysiert“, erklärt Anästhesist und Notfallmediziner OA Dr. Reinhard Folie vom LKH Feldkirch, der gemeinsam mit OA Dr. Christian Walleczek die Kurse leitet. Beide Mediziner haben eine Zusatzausbildung in so genanntem „Crisis Ressource Management“ (professionelles Zwischenfallsmanagement) absolviert und geben nun dieses spezifische Wissen an die Schulungsteilnehmer weiter.

Dezentrale Inhouse-Trainings

Weil die neue Videoanlage mobil ist, finden die Schulungen künftig nicht nur im Schwerpunktspital statt, sondern können direkt vor Ort im jeweiligen Krankenhaus - etwa im OP oder auf der Intensivstation - angeboten werden. „Das mobile System macht es uns möglich, Inhouse-Trainings unter absolut realen Bedingungen abzuhalten - ein großer Vorteil für die Teilnehmer“, betont Folie, bei dem bereits Schulungsanfragen von mehreren Krankenhäusern, unter anderem auch aus der Schweiz, eingegangen sind. „Vorarlberg ist mit dieser neuen Anlage Vorreiter in der gesamten Region. In ganz Westösterreich, aber auch im angrenzenden Ausland findet sich keine vergleichbare Trainingseinheit“, so der Mediziner.

 


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (26.01.2010)
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